Hier nun folgend unsere Viechereien.....

 

Widmen wir uns als Erstes unserem pelzigen Raubtier.

 

 

Sir Henry

 

Gegen alle wühlenden und nagenden Säugetiere kämpft Henry. Nach dem Tod unserer letzten Katze fuhren wir ins Tierheim. Henry drängte sich förmlich auf. Wir konnten nicht ohne Ihn das Heim verlassen. Seit eben diesem Tag mischt er (Melli würde sagen "er rockt die Bühne") die gesamte Nachbarschaft auf.  Er ist schon ein wildes Tier! Wir bereuen es aber nicht ihn mitgenommen zu haben.

Henry ist ein echter Hundeschreck. Er provoziert sämtliche in der Nachbarschaft lebenden Vierbeiner und scheint einen mords Spaß zu haben wenn Sie vollkommenm ausflippen. Bisher war er fast immer schneller.....

Leider trägt er aber immer mehr Blessuren davon, er ist herrlich wehleidig. Meistens reicht es Ihm wenn wir ihn verarzten, im Zweifelsfall ist aber der Tierarzt unseres Vertrauens zur Stelle. Noch gab es keine nennenswerten "Folgeschäden".

Henry gilt mittlerweile schon als kleine Berühmtheit. Er stand für einen "Katzenkalender" Modell. Zum Glück wurden keine Adressen veröffentlicht, denn das Katzengejammer der weiblichen Fans wollte ich mir nicht antun!

 

 

 

 

 

Nun zum Federvieh 

 

Unsere Laufenten "wohnen" in einem eigens abgetrennten Teil des Gartens. Wir lassen Sie aber auch gerne durch den gesamten Garten streifen. Laufenten haben riesige Vorteile, jedoch auch wenige Nachteile. Durch Sie haben wir dieses Jahr ungeahnte Erfolge bei Pflanzen erreicht, die von Schnecken geliebt werden. Phlox, Lupinen, Rittersporn, Salvien und Fingerhut erreichten bei uns nie mehr als 5 cm Höhe. Zum jetzigen Zeitpunkt haben sowohl der Rittersporn, die Lupinen und der Phlox schon 30 cm (mit makellosen Blättern) erreicht. Die Haltung unserer gefiederten Helfer gestaltet sich  relativ einfach. Bis auf ein mardersicheres Nachtquartier und Wasser an jeder Ecke (inklusive einer Bademöglichkeit) benötigen Sie kaum etwas. Wir füttern nur wenig zu und zur Nachtruhe gibt´s jeden Abend Spaghetti. Die Enten zu beobachten ist schöner als jeder Kinofilm. Die Drei sind den ganzen Tag auf der Suche nach Schnecken (mit oder ohne Haus spielt keine Rolle), Würmern, Käfern und allem Insektenartigem was sonst noch durch den Garten läuft. Unkraut in Form von Klee, Löwenzahn und Miere vertilgen die Drei auch noch nebenbei. Mittlerweile ist Alwine fast handzahm. Sollten wir beim Pflanzen einen Engerling oder Regenwurm finden, reicht ein kurzer Ruf und sie kommt sofort um eben dieses Tier aus unserer Hand zu fressen. Den Gartenteich mussten wir leider mit einem kleinen Zäunchen sichern. Nich das ich etwas gegen schwimmende Federtiere hätte, leider aber zerstören die Drei in kürzester Zeit die gesamte Bepflanzung. Ausserdem fressen Sie die gerade geschlüpften Kaulquappen und den Molchlaich.

 

 

Die Enten im Porträt

 

Alwine, das wilde Dingen 

 

Alwine ist in Sachen Insektensuche mit Sicherheit die fleißigste unserer Laufenten, aber auch die Zutraulichste.

 

 

 

Alfred, der Aufmerksame 

 

Alfred kommt meist vor lauter "'Umgebungsanalyse" selten zum Fressen. Wovon sich dieses Tier ernährt bleibt wohl für immer sein Geheimnis

 

 

Ida, die Laute

 

Ida begrüßt Mola, meine Frau und auch mich meist mit lautem Geschnatter. Als letzte Geschlüpfte ( Ida wurde von mir geschlüpft, da Sie sonst nie das Licht der Welt erblickt hätte) war Ida anfangs sehr zutraulich. Dies nahm glücklicherweise mit der Zeit ab, heute ist Sie genauso scheu wie Alfred. Dreist ist das richtige Wort für Sie. Ergibt sich die Möglichkeit den Gartenteich zu entern ist Ida immer die Erste. Selbiges gilt leider auch für den angrenzenden Bach und den Kompost. 

 

 

 

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